Die Radverkehrsplanung in Fürth - Freud und Leid


Das freut Radlerinnen und Radler. Fahrradfreundliches Fürth. In den vergangenen Jahren ist vieles besser und manches sogar richtig gut geworden ... mehr

Routentips. Hier gehts bequem voran. Tips für schöne Strecken in und aus der Stadt ... mehr


Das ärgert Radlerinnen und Radler. Fürth mit seinen Ecken und (Bordstein-) Kanten. Worüber man sich auch hier ärgern kann ... mehr

Die dringendsten Probleme. In Fürth muß noch einiges passieren. Hier die Liste der dringendsten Probleme ... mehr

Mängel melden. Und was können wir für Sie tun? Melden Sie uns Ihre größten Sorgen ... mehr


Infos und Berichte zum Themenbereich ALLTAGSVERKEHR, VERKEHRSPOLITIK und VERKEHRSPLANUNG


Treffen der Kommunen im Landkreis Fürth

Bei einem Treffen der Kommunen des Landkreises Fürth unter dem Stichwort „Netzwerktreffen Fahrradfreundlichkeit im Landkreis Fürth“ konnten wir uns ein Bild machen, wie ernst es die einzelnen Gemeinden mit den Maßnahmen für den Radverkehr meinen. Auslöser dieses „Runden Tisches“ ist sicherlich hier die anstehende Vorbereisung für die Zertifizierung des Landkreises als fahrradfreundliche Kommune, die bereits im Herbst stattfinden wird. Doch die Heterogenität des Landkreises macht zweifelsohne eine einheitliche Bewertung nicht einfacher.
Bei der Vorstellung der bereits durchgeführten Maßnahmen wurde aber deutlich, dass je näher die Gemeinde am Stadtgebiet Nürnberg / Fürth sich befindet, desto mehr auch der Druck wächst, etwas für den Radverkehr zu tun. So wurden zum Beispiel in Zirndorf im Bereich Bahnhof neue Schutzstreifen angelegt.
In Stein diskutiert man ernsthaft Verbesserungen in der Mühlstraße.
Und auch in Oberasbach wurden teilweise bisher benutzungspflichtige Radwege überprüft und bei z.B. ungenügender Breite die Benutzungspflicht aufgehoben.
Als aktuellstes Beispiel konnte ich selbst erfreut feststellen, dass der Radweg von Puschendorf nach Veitsbronn nun im Bereich der Kreuzung Tuchenbach – Retzelfembach eine rote Furt erhalten hat.
Es tut sich also was im Fürther Umland – toll! Es ist hier zweifelsohne noch weiteres zu tun – aber wir sind zumindest auf dem richtigen (Rad-)Weg!
Wer bei einem dieser Punkte mitdiskutieren möchte, ist herzlich eingeladen: Wir treffen uns jeden 1ten Mittwoch um 19:30 Uhr in der Gaststätte „Zu den sieben Schwaben“ – gleich in der Nähe des Stadtparkes!


Fürther Radverkehrskonzept

Im März soll das Fürther Radverkehrskonzept dem Fürther Stadtrat vorgelegt und beschlossen werden. Viel ist hier schon aus unserer im letzten Jahr erarbeiteten Prio-Liste eingeflossen, doch wie das so oft ist: nicht unbedingt mit der klaren Aussage, dass die Maßnahmen dann in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. Neben einer Reihe weiterer Maßnahmen sind hier folgende 4 aus unserer Sicht wichtigsten Projekte zu nennen:

  1. Südstadtanbindung von der Innenstadt
  2. Verbesserung und Verbreiterung des Pegnitz- und Regnitztalradweges
  3. Fuß- und Radweg-Brücke als Verlängerung des Ruhsteinweges (parallel zur Würzburger Straße) und Anbindung bis zur Innenstadt über die Billinganlage und der Talquerung in Richtung Stadthalle
  4. Talquerung Eigenes Heim und Anbindung Unterfarrnbach und des neuen Bereiches Golfplatz an den Regnitztal-Radweg.
Wir haben uns dazu mit der Stadtverwaltung zusammengesetzt und darüber hinaus auch mit dem Oberbürgermeister Herrn Dr. Jung und allen politischen Parteien persönlich gesprochen. Wir hoffen, dass diese Punkte auch dann beschlossen und vor allem umgesetzt werden – vielleicht hat das ja dann Rückwirkungen auf den nächsten Klimatest!
Olaf Höhne


Fahrradklima okay? Mitmachen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2014!

[29.09.2014] Wie fahrradfreundlich ist ihre Stadt? Diese Frage stellt der ADFC-Bundesverband jetzt im sechsten Fahrradklima-Test. Mithilfe von 27 Fragen können Radfahrer deutschlandweit die Fahrradfreundlichkeit ihrer Heimatstädte bewerten (Zeitaufwand ca. 10 Minuten). Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben.

Die Umfrage läuft bis zum 30. November 2014. Die Ergebnisse werden dann im Frühjahr 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt. Beim letzten Test im Jahr 2012 nahmen über 80.000 Menschen teil.

Link zur Umfrage::
http://www.fahrradklima-test.de




Neue Fahrradständer in der Gustavstraße

Viel Diskussionen gibt es zur Zeit zum Thema Gustavstrasse. Auch die Auswahl der Fahrradständer lief nicht ganz reibungslos.

Aber jetzt sind sie da, und wir finden, sie machen sich recht gut. Unauffällig sind sie. Aber praktisch.


Rücksichtslos

[Juli 2014] So kann man es beschreiben: die neuen Sperrmaßnahmen, die sich zur Zeit in Fürth breit machen. In verschiedenen Formen: Baustellen, Umlaufsperren und die teuflischen Sperrpfosten. Haben Sie das auch schon gesehen?

Beispiel Baustelle: Rücksichtslos wird in der Nürnberger Straße bei der Langzeitbaustelle des Statistischen Landesamtes der Radfahrer und der Fußgänger genötigt, auf die andere Straßenseite zu wechseln oder sich im starken Autoverkehr hineinzuzwängen.

Die ausführliche Pressemeldung gibts hier:
Pressemitteilung: Rücksichtslos - Baustellen, Sperrpfosten, Einbahnstraßen


Radschnellwege

Radschnellwege in der Metropolregion Nürnberg

[November 2013] Der Trend ist klar wahrnehmbar: Immer mehr Pendler wählen das Fahrrad als Verkehrsmittel, um täg­lich in die Arbeit, Schule oder Uni zu kommen. Die Distanzen, die dabei zurückgelegt werden, reichen von einigen Kilometern bis hin zu 25 km. Mit einem Pedelec stellen solch große Entfernungen auch für weniger geübte Radfahrer mittlerweile kein Problem mehr dar. Der ADFC ist überzeugt, dass das Fahr­rad maßgeblich zur Energiewende und zur Bewältigung des Verkehrsaufkommens beitragen kann.

Leider ist die Verkehrsinfrastruktur im Großraum Nürnberg - Fürth - Erlangen - Schwabach noch nicht darauf ausgelegt, dass diese Verkehrsteilnehmer sicher und flott ans Ziel kommen können. Die ADFC-Kreisverbände der Region haben deshalb ein Konzept für Radschnellwege im Großraum entwickelt. Der ADFC ruft die Politik und Behörden auf, dieses Konzept umzusetzen.

Radschnellwege sind Radverkehrsverbindungen, die direkt geführt und qualitativ hochwertig Zentrum und Umland miteinander verknüpfen. Ihr besonderes Merkmal ist die Möglichkeit einer gleich bleiben­den Fahrgeschwindigkeit mit relativ geringem Energiebedarf, was durch Kreuzungsfreiheit, Geradlinig­keit bzw. große Kurvenradien, durch gute Oberflächenbeschaffenheit und größere Radwegbreiten erreicht wird. Als Muster dienten entsprechende Entwicklungen aus den Niederlanden, Dänemark und dem Ruhrgebiet.

Weiterführende Informationen:

Vorschläge für Radschnellwege in der Metropolregion Nürnberg - (Präsentation vom November 2013) [6.4 MB]
ADFC fordert acht Fahrrad-Routen rund um Nürnberg - (Nürnberger Nachrichten vom 5. November 2013)


Fahrradklima-Test

Mitgemacht? Und bis Ende November 2012 lokales Fahrradklima bewertet?

[November 2012] Für jeden Einzelnen waren es nur ein paar Minuten - doch sie halfen, wertvolles Wissen über die Situation des Radverkehrs in den Städten zu sammeln: Etliche machten mit beim Fahrradklima-Test des ADFC!
In Städten und Gemeinden von 100.000 - 200.000 Einwohnern mußten sich mindestens 75 Bürger beteiligen, um die Kommune in die offizielle Wertung zu bringen. Die Befragung lief bis zum 30. November 2012.

Zur Pressemitteilung ...


Schutzstreifen

Schutzstreifen für sicheren Verkehrsfluss

[Juli 2012] "Aufgrund wichtiger und für den Umweltschutz unerlässlicher Kanalbauarbeiten in Stadeln ist der beliebte und täglich von rund 800 Fahrradfahrern genutzte „RegnitzRadweg“ in Stadeln zwischen dem Fischerberg und der Karl-Hauptmannl-Straße bis 2015 gesperrt. Um den Radlern eine möglichst bequeme und sichere Umleitung zu ermöglichen, hat die Abteilung Verkehrsplanung im Stadtplanungsamt in der Stadelner Hauptstraße sogenannte Schutzstreifen eingerichtet ... "

... mehr auf ( http://www.fuerth.de/Home/stadtentwicklung/verkehr ) ...


Fahrradstadtplan

Neuer Fahrradstadtplan 2012

[Juni 2012] In Zusammenarbeit mit dem ADFC Fürth hat das Stadtplanungsamt der Stadt Fürth einen neuen Fahrradstadtplan veröffentlicht.

Auf der Vorderseite wird das derzeitig aktuelle Fürther Radwegenetz samt Ergänzungen dargestellt. Somit findet jeder den schönsten und angenehmsten Weg durch bzw. in die Kleeblattstadt. Die Umgebungskarte auf der Rückseite beinhaltet 13 Radtouren (eine davon wurde vom Landkreis Fürth zur Verfügung gestellt) und überregionale Routen sowie Spielplätze, Einkehrmöglichkeiten und Fahrradwerkstätten.

... mehr auf http://www.fuerth.de/ ...


Fahrradverleihsystem NorisBike

Nürnberger Fahrradverleihsystem "NorisBike"

[Mai 2012] 2012 kommen neue Stationen am Friedrich-Ebert-Platz, Kaulbachplatz und an der Straba-Haltestelle in Thon hinzu.

[Juni 2011] Anfang Mai 2011 gab es den Startschuß zum neuen Fahrradverleihsystem "Noris Bike" in Nürnberg. Fast 750 Fahrräder können an 66 Verleihstationen ausgeliehen werden. Damit können z.B. Lücken im Öffentlichen Nahverkehr überbrückt werden oder Touristen Nürnberg per Rad entdecken. Eine weitere Maßnahme, um Nürnberg ein Stück weit fahrradfreundlicher zu gestalten, wie wir meinen.
Die Ausleihgebühr beträgt 1,- EUR / halbe Stunde, max. 8 EUR / Tag. Mit Kundenkarte (8,- EUR / Jahr) halbiert sich der Preis. Bevor man losradeln kann, ist eine Registrierung erforderlich, die an der Ausleihstation, per Telefon oder per Internet erfolgen kann.

Fürth muss bis voraussichtlich 2012 allerdings auf seine 25 Leihräder verzichten. Der Betreiber ist jetzt mit dem Nürnberger Projekt ausgelastet und die Nachfrage war in Fürth auch (noch) nicht so hoch.

... Mehr Informationen unter http://www.norisbike.de.


Kreisverkehr Burgfarrnbach

Errichtung eines Kreisverkehrs in Burgfarrnbach

Der Knotenpunkt (also die Kreuzung) Bernbacher Straße / Külsheimstraße / Breiter Steig wurde zum Kreisverkehr ausgebaut.

An dem sehr großzügig ausgebaute Straßenbereich häuften sich die Unfälle. Durch die schräge Kreuzung der Straßen entsteht hier, wie schon an der Fronmüllerstraße, keine kreisförmige sondern etwas gestreckte Form.

... mehr Informationen im Stadtratsinformations-System


Graf-Stauffenberg-Brücke

Ein Jahr der Brückenbaustellen

Zu den großen Herausforderungen, denen sich die Stadt im neuen Jahr stellen muss,gehört die Sanierung maroder Brücken. Mehrere Baustellen müssen koordiniert, Verkehrsströme umdirigiert werden. Im desolaten Zustand ist besonders die Graf-Stauffenberg-Brücke. Aber auch die Vacher Regnitzbrücke und die Zennbrücke am Energieberg stehen auf der Problemliste. Weiteres Sorgenkind: die Bahnbrücke im Zuge der Theodor-Heuss-Strass (Verbindung Stadeln - Kronach).

Bericht der Fürther Nachrichten:

Weitere Informationen im Stadtratsinformations-System:


Fußgängerzone Fürth

Fußgängerzone Fürth: Erfolgreicher Test

[Dez.2011] Seit fast einem Jahr durfen Radfahrer zwischen 19 und 10.30 Uhr in Fürth die Fußgängerzone mitbenutzen. Mit dieser Probephase wollte die Stadt sehen, ob es zu Konflikten kommt.

Diese Regelung wurde jetzt verlängert und soll wohl auch dauerhaft bestehen bleiben.

... mehr dazu bei den Nürnberger Nachrichten


Radfahren im Winter

Radfahren im Winter

[Nov.2011] Mit der richtigen Ausrüstung macht Radfahren auch im Winter Spaß. Wer sich in der kalten Jahreszeit aufs Rad setzt, bringt seinen Kreislauf in Schwung, baut Stress ab und spart sich so häufig den Erkältungstee oder den Weg ins Fitnessstudio.

Die ADFC-Zeitschrift RADWELT gibt Tipps zur richtigen Ausrüstung und Fahrweise für die Winterfahrt:


adfc-info

ADFC gegen Helm­pflicht

[September 2011] Aufgrund von Fahrradunfällen mit Kopfverletzungen in der letzten Zeit wird in manchen Nürnberger Medien über die Einführung einer Helmpflicht für Radfahrer diskutiert.
Der ADFC wendet sich gegen diese Forderung. Schon allein, weil dadurch die Fahrradnutzung drastisch sinken und der Autoverkehr zunehmen würde, ist die Einführung einer Helmpflicht weder umwelt- noch gesundheits­politisch zu verantworten. Vielmehr muss das Unfallrisiko für Radfahrer durch eine radfahrer­freundliche Verkehrsplanung gesenkt werden.

Ausführliche Informationen zum Thema finden sich hier ...


Fahrradständer Fußgängerzone Fürth

Fahrrad-Abstellanlagen

[August 2011] Wohin mit dem Rad, wenn es zu Fuß oder per Bahn weitergehen soll. Fahradständer gibt meist zuwenig oder gar nicht. Und wenn doch, dann in merkwürdiger Ausführung oder als solche gar nicht erkennbar.
Für Bahnkunden aus der Südstadt gibt es jetzt die berechtigte Hoffnung, dass die am Südausgang der Bahnsteigunterführung vorhandene Anlage erweitert wird. Dort sind bereits gute Ständer vorhanden, an denen man sein Rad auch sicher anschließen kann. Zu einer wirklich guten Anlage fehlt aber eine Überdachung.

Weitere Beispiele der Fürther Stellplätze hier ...

Weitere Beispiele der Fürther Stellplätze hier ...

Was ADFC-empfohlene Abstellanlagen auszeichnet, steht hier ...


Graf-Stauffenberg-Brücke

Sanierung Graf-Stauffenberg-Brücke

[August 2011] Die marode Graf-Stauffenberg-Brücke zwischen Ober- und Unterfürberg wird heuer nicht mehr saniert. Die mit Totalsperre verbundene Reparatur wird erst 2012 umgesetzt.
Allerdings lassen sich dann auch für den Radverkehr markante Verbesserungen erreichen. Besonders vorteilhaft wird die geradlinige Führung im Kreuzungsbereich, statt dem "Springen" des Radweges über die einzelnen Verkehrsinseln. Dies ist das Ergebnis eines sehr konstruktiven Gesprächs des Tiefbauamtes mit beteiligten Dienststellen und engagierten Gruppen. Angesichts der komplexen Verkehrslage war die Besprechung mit etwas über einer Stunde Zeitbedarf sehr effizient.

Unser Dank gilt den Beteiligten und besonders Harald Riedel (vom Stadtrat eingesetzter Pfleger für Fuß- und Radwege) für seine engagierte Arbeit.


Nationaler Radverkehrskongress

Nationaler Radverkehrskongress 2011

[Juni 2011] Fahrradfahren schont das Klima, fördert die Gesundheit und vermeidet Staus – das hörten die Teilnehmer des Zweiten Nationalen Radverkehrskongresses in Nürnberg von den anwesenden Politikern häufig an den beiden Kongresstagen. Radfahren als Lösung für viele aktuelle Probleme ist in der Politik offenbar angekommen. Nur wie sehr Maßnahmen für mehr Radverkehr umgesetzt werden, bleibt weiterhin unterschiedlich stark ausgeprägt.

... adfc-Info


adfc-info

Radroutenplaner für Nürnberg und Fürth

[Mai 2011] Der kostenlose Online-Radroutenplaner "BBBike", bisher bekannt als Radroutenplaner für Berlin, soll auch helfen, Fahrradverbindungen in Nürnberg und Fürth nach den persönlichen Bedürfnissen zu finden.
Nach Eingabe von Start und Ziel können Einstellungen zu Geschwindigkeit, Straßentyp, Straßenbelag, Beleuchtung und Eignung für Anhänger getroffen werden.

... adfc-Info


S-Bahn-Netz S-Bahn-Netz

Weg zum Röllinger-Steg

[Febr. 2011] Viel bequemer rollt es sich seit ein paar Wochen am Weg runter zum Röllingersteg. Die alte Kopfsteinpflaster-Strecke ist durch eine angenehme Asphalt-Decke ersezt worden.

Ermöglicht wurde diese Verbesserung im Rahmen des Neubaus eines Regenüberlauf-Beckens an dieser Stelle.


S-Bahn-Netz

Fürth und seine Brücken

[März 2011] Die Bahnunterführung am Scherbsgraben ist wieder für den Verkehr freigegeben. Für Kraftfahrzeuge wurde stadteinwärts eine Einbahnstraßen-Regelung ausgewiesen. Der Radverkehr kann stadtauswärts den Gehweg mitbenutzen.
Auch die Bahnbrücke Hardstraße sollte demnächst fertig werden. Die Brücke selbst ist im Bereich der Gehwege bereits passierbar, nur der Straßenanschluß fehlt noch.
Mit der Sanierung der maroden Graf-Stauffenberg-Brücke in Oberfürberg wird es heuer nichts mehr. Hier kommen sich zwei Projekte zeitlich und räumlich in die Quere, da in der Hardenbergstraße Kanalbaumaßnahmen durchgeführt werden. Mit dem Sanierungsprojekt gehen auch Verbesserungen für den Radverkehr einher: Die Straße am Europakanal soll Radstreifen bekommen.

... mehr dazu bei den NN


Fußgängerzone Fürth

Freigabe der Fußgängerzone

[Dez. 2010] Ab Januar darf die Fußgängerzone während der Lieferverkehrszeiten auch mit dem Fahrrad befahren werden. Zugelassen wird das Radeln also während der Zeit zwischen 19 Uhr und 10.30 Uhr. Die neue Regelung soll versuchsweise für ein Jahr gelten.
Wir begrüßen diese Regelung sehr. So ermöglicht sie im morgendlichen Berufsverkehr endlich auch die legale Querung per Rad. Und in den Abend- und Nachtstunden darf man sich einen Zugewinn an Sicherheit durch eine verbesserte soziale Kontrolle erhoffen.
Den Vorstoß haben zum wiederholten Mal die Grünen unternommen und fanden diesmal im Verkehrsausschuß eine Mehrheit.

... mehr dazu bei NORDBAYERN.DE (Ab Januar grünes Licht für Radler, 11.11.2010)


Karolinenstraße

Baustelle Karolinenstraße beendet

[Dez. 2010] Die Sanierung der Karolinenstraße zwischen Karlstraße und Schwabacher Straße wurde Anfang November 2010 abgeschlossen. Wie ist das Ergebnis der Baumaßnahme nun aus Radverkehrssicht zu beurteilen?
Das ist gut: Die bisherige Straßenoberfläche mit Kopfsteinpflaster und Schlaglöchern war eine gefährliche Quälerei. Auf dem neuen Asphalt rollt es jetzt butterweich. Auch hat sich die Straßenbreite verringert. Zusammen mit den Mittelinseln vermindert dies die gefahrenen Geschwindigkeiten der Kraftfahrzeuge. Die Einmündung in die Schwabacher Straße ist vorbildlich geworden. Die markierten Radstreifen bedeuten für den Radverkehr nicht nur optisch eine Aufwertung.
Ein Problem jedoch: Im Bereich der Längs-Parkplätze liegt der markierte Radfahr-Bereich zu nah an den Autotüren. Per Rad sollte man diesen Bereich lieber als Abstandsbereich betrachten, was rechtlich auch zulässig ist. Schade auch, dass im Rahmen der Baumaßnahmen keine Verbesserung an der Rampe zum Osttunnel erfolgen konnte.

... mehr dazu bei NORDBAYERN.DE


Radfahren im Winter

Radfahren im Winter

[Nov.2010] Mit der richtigen Ausrüstung macht Radfahren auch im Winter Spaß. Die adfc-Zeitschrift "Radwelt" gibt Tipps zur richtigen Ausrüstung und Fahrweise für die Winterfahrt.

... mehr dazu bei


StVO

Radfahren auf der Fahrbahn ist der Regelfall

[Nov.2010] Bundesverwaltungsgericht bestätigt bayerisches Urteil
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute in einem wegweisenden Grundsatzurteil die Rechte der Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer gestärkt. Das Gericht bestätigte, dass Radfahrer im Regelfall auf der Fahrbahn fahren dürfen und Städte und Gemeinden nur im Ausnahmefall Radwege als benutzungspflichtig kennzeichnen dürfen.

... mehr dazu bei adfc-Bayern.de


ACE-Verkehrssicherheitstag

[1.10.2010] Der ADFC-Fürth beteiligte sich auf Anfrage des ACE (AutoClub Europa e.V.) an dessen Verkehrssicherheitstag am Samstag, den 31.Juli auf der "Freiheit" in Fürth.

Unter der Schirmherrschaft von Fürths OB waren dort auch die Verkehrswacht, die Polizei, der Senioren- und Behindertenrat und Andere vertreten. Der ACE stellte uns dazu auch seinen Fahrrad-Fahrsimulator zu Verfügung. Dabei handelte es sich um ein Mountainbike, das über Sensoren mit einem Computer und Bildschirm verbunden war. Die gestellten Situationen waren recht trickreich.
Allerdings reagierten die Sensoren nur bei schlagartigem Bremsen, was in der Realität auch nicht gerade die Ideallösung darstellt.


Hardbruecke

Bahnausbau im Fürther Bogen

Hardbrücke und Scherbsgrabenunterführung
[Sept. 2010] Die Ausführung für den Fahrbahnbau an der Hardbrücke hat sich verzögert, kann aber jetzt stattfinden. Der Fertigstellung der Brücke steht also nichts mehr im Weg.
Auch die Scherbsgrabenunterführung könnte im Oktober noch fertig werden. Allerdings ist die Frage der künftigen Verkehrsführung noch nicht restlos geklärt. Entweder den Verkehr mit Ampeln abwechselnd durch die nur noch einspurige Unterführung lotsen oder eine Einbahnregelung einrichten. Eine Lösung soll nun der städtische Bauausschuss finden, der am 17. September zusammenkommt.

Eingleisige Streckensperrung im Bereich Fürth.
[Sept. 2010] Ab Anfang September kann für die Zeit von ca. 9 Wochen die Strecke südlich Bahnhof Vach nur eingleisig befahren werden, da hier sowohl die Fernbahngleise verlegt als auch die neuen S-Bahngleise gebaut werden müssen.
Während der Bauzeit enden die Regionalbahnen (RB) im Bahnhof Vach und die Fahrgäste müssen umsteigen. Die Regionalexpresse (RE) halten kurz nach den RB ebenfalls im Bahnhof Vach, die Fahrgäste können in die RE umsteigen, soweit die Kapazität reicht. Zusätzlich werden Busse für den Schienenersatzverkehr (SEV) eingesetzt.


VorfahrtFuersRad

Nürnberger Broschüre "Vorfahrt fürs Rad"

[August 2010] Immer mehr Menschen in Nürnberg nutzen das Fahrrad. Doch kaum aufs Fahrrad aufgestiegen, stellen sich schon die ersten Fragen: 

  • Auf welchen Wegen komme ich am besten zu meiner Arbeitsstätte? 
  • Wie transportiere ich meine Einkäufe? 
  • Benötige ich eine spezielle Fahrradversicherung? 
  • Kann ich mein Fahrrad in der S-Bahn mitnehmen?

Antwort auf diese und viele weitere Fragen gibt die neue Broschüre "Vorfahrt fürs Rad", die der ADFC Nürnberg in Zusammenarbeit mit den "Nürnberger Nachrichten" erstellt hat. ADFC-Mitglieder erhalten diese Broschüre in Kürze per Post.

Unter dem Titel "Vorfahrt fürs Rad" war im "Nürnberger Stadtanzeiger" am 29. Juli eine Artikelserie zum Thema Radfahren gestartet. Damit knüpfte der Stadtanzeiger an seine erfolgreiche Serie "Radfahren – sicher & fair" an, die vor zwei Jahren in Zusammenarbeit mit dem ADFC Nürnberg entstanden ist und bundesweit ein positives Echo hervorgerufen hat. Während damals der Schwerpunkt auf dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr lag, soll nun Lust aufs Radfahren gemacht werden.


100522_Fischerberg.jpg

Stadelner Kanalbau -
Baustelle am Regnitzradweg

[5.06.2010] Zwischen Pumpstation und Fischerberg entsteht bis Herbst ein weiterer Abschnitt der Abwasseranlage.

Um die Idee, den in einer scharfen S-Kurve um den Bauernhof am Fischerberg geführten Radweg zu begradigen, sieht es indes schlecht aus. Ein erhoffter Grundstückstausch kommt wohl nicht zustande und ein Grundstückskauf scheitert am fehlenden Geld der Stadt. Mehr als bedauerlich, denn eine Entschärfung diese Gefahrenstelle ist seit Jahren überfällig. Nach mehreren Unfällen wurde vor Jahren schon die Kurve ausgerundet und ein Spiegel aufgestellt. Vielleicht überdenkt der Grundbesitzer oder die Stadt die Entscheidung nochmal.

... mehr von den FÜRTHER NACHRICHTEN


Blick übern Gartenzaun
Fußgängerzone in Erlangen geöffnet

[06.04.2010] Seit 1.April, und das ist kein Scherz, ist in Erlangen die Hauptachse der Fußgängerzone zum Radfahren freigegeben. Nicht ganztägig, auch das wurde überlegt, sondern während der Lieferzeiten. Also täglich zwischen 18:30 abends und 10:30 Uhr am nächsten Morgen. Diese Entscheidung wurde nach einem intensiven Diskussionsprozess und aus den Erfahrungen einer Exkursion nach Münster/Westfalen getroffen.
Zunächst läuft die Regelung im Probebetrieb für ein halbes Jahr. Dann soll Bilanz gezogen werden.

... mehr von den ERLANGER NACHRICHTEN vom 18.3.2010


Der Fahrradhelm ist kein "Muss"!

[04.04.2010] In einem Artikel der "Nürnberger Nachrichten" vom 19. März unter dem Titel "Der Helm ist ein Muss" bringt Polizeipräsident Gerhard Hauptmannl die Einführung einer Helmpflicht für Radfahrer ins Spiel.
Mit folgendem Leserbrief hat der ADFC Nürnberg darauf reagiert. Dem schliessen wir uns an:

"Der ADFC weist Forderungen nach einer Helmpflicht als nicht zielführend zurück. Es ist seit langem übereinstimmende Meinung aller Experten und der Bundesregierung, dass eine Helmpflicht weder durchzusetzen noch zu kontrollieren sei. Sie würde aber die Fahrradnutzung drastisch senken und damit den Autoverkehr zunehmen lassen. Dies ist weder umwelt- noch gesundheitspolitisch zu verantworten. So wurde beispielsweise 1991 in Australien eine landesweite Helmpflicht für Radfahrer gesetzlich verordnet. Dies führte zu einem dramatischen Einbruch des seit Jahren anhaltenden australischen Fahrradbooms. Die positiven Gesundheitseffekte des Radfahrens, auch ohne Helm, gleichen die Gesundheitsgefährdung durch Verletzungen bei weitem aus. Deshalb bedeutet eine gesetzliche Regelung, deren größte Auswirkung eine Verminderung des Radfahrens ist, einen Wohlfahrtsverlust für das Land. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, wenn sich Radfahrer individuell mit einem Helm schützen. Der ADFC vertritt allerdings die Auffassung, dass eine generelle Senkung des Unfallrisikos für Radfahrer vorrangig durch eine radfahrerfreundliche Verkehrsplanung erfolgen sollte. Eine Durchsetzung niedrigerer Autogeschwindigkeiten in bewohnten Gebieten kann darüber hinaus die Schwere von Unfallfolgen deutlich verringern. Helme sollten immer freiwillig getragen werden. Insbesondere Kindern gegenüber sollte nicht mit dem erhobenen Zeigefinger gearbeitet werden. Gute Fahrradhelme haben schon bei manchem Unfall schwere Kopfverletzungen verhindert, ein umfassender Lebensretter sind sie allerdings nicht, wie das zum Artikel abgedruckte Foto leider deutlich zeigt."

... zur Position des ADFC.


Ulmenweg

Verwaltungsgerichtsurteil zum Ulmenweg

Seit Jahren ist der Ulmenweg im Pegnitzgrund ein Diskussionsthema beim ADFC und der Stadtverwaltung. Ursprünglich zu schmal, wurde er sinnvollerweise verbreitert. Leider beschloß der Verkehrsausschuß dann die Ausweisung als getrennter Fuß- / Radweg, optisch durch die weisse Linie erkennbar. Für den Radweg im Gegenverkehr blieben nurmehr 1,75m, was nicht dem anerkannten Stand der Radverkehrsplanung entsprach. Deshalb klagte ein radelnder Mitbürger dagegen.

Das Verwaltungsgericht Ansbach hat am 14.Dezember 2009 dieser Klage stattgegeben. Die Stadt Fürth muß diese Verkehrsregelung nun ändern. Wir begrüßen dieses Urteil sehr. Leider waren bisher die Anforderungen an die Qualität der Radverkehrsplanung so gering, dass auch viele unsinnige, ja sogar gefährliche Lösungen realisiert wurden. Mit der Novellierung der StVO und wegweisenden Gerichtsurteilen (Beispiel Regensburg) werden wir zukünftig bessere und sicherere Wege erreichen.

... mehr im Stadtratsinformationssystem
... mehr aus den FÜRTHER NACHRICHTEN


Änderung der StVO zum 1. September

[07.10.2009] Fürther Beispiele: Bauliche Radwege und Radfahrstreifen auf der Fahrbahn sind in der neuen StVO gleichgestellt. Die Städte haben nun einen größeren Handlungsspielraum bei der Entscheidung, welche Radverkehrsanlage geplant werden soll. Radfahrstreifen auf der Straße verbessern die Sichtbarkeit von Radfahrern für Autofahrer, besonders im Kreuzungsbereich. Dies ist ein Beitrag für mehr Verkehrssicherheit.

So geschehen in Fürth in der Erlanger Straße. Die ehemals vier Fahrspuren wurden auf zwei Spuren mit beiderseitigen Radfahrstreifen zurückgebaut.

... mehr zu Änderung der StVO auf adfc.de
... und beim Deutschen Institut für Urbanistik
... im Bericht der Fürther Nachrichten (Neue Regeln für Radfahrer und Inlineskater)
... im Bericht der Fürther Nachrichten (Gehsteig-Radeln nur noch ausnahmsweise)


Arbeiten an der S-Bahntrasse

[07.10.2009] Die Bahnbrücke Hardstraße ist am 11.September für den S-Bahn-Bau abgerissen worden. Für Radfahrer und Fußgänger wurde neben der bisherigen Brücke eine Behelfsbrücke errichtet.

(07.10.2009) Die Bahnunterführung Scherbsgraben ist laut Bahn für die Dauer der Arbeiten bis voraussichtlich Mitte 2010 für den Individualverkehr, für Radfahrer und Fußgänger komplett gesperrt.

... mehr Baustellen-Infos für Fürth


Karolinenstraße

Ausbau Karolinenstraße

(07.10.2009) Die Vorarbeiten für die 2010 anstehende Belagserneuerung der mehrere Kilometer langen Karolinenstraße sollen noch dieses Jahr beginnen.

Begleitend dazu hat die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag zur Sicherung und Ausbau des Osttunnel am Hbf Fürth gestellt. Darin geht es darum, den Osttunnel als Hauptachse für den Fahrradverkehr zwischen der Innenstadt und der Südstadt auszubauen und dem verbotenen Radfahren in der Bahnhofsunterführung eine Alternative zu bieten.

... mehr zum Antrag von Bündnis90/Die Grünen


Keine Verbreiterung am Ulmenweg

(07.10.2009): Anfang März kam in der Verkehrsausschuss-Sitzung die Anregung, den separaten Radweg um mindestens 50 cm zu verbreitern, damit er den Vorschriften entspricht. Die Verwaltung hat daraufhin einen Lösungsvorschlag präsentiert. Der engagierte Entwurf konnte aber trotzdem nicht überzeugen.

In einer gemeinsamen Stellungnahme appellierten der Seniorenrat der Stadt Fürth, der Behindertenrat, Allgemeiner Fahrradclub und der vom Stadtrat eingesetzte Pfleger für Fuß- und Radwege, Harald Riedel (Grüne), an die Lokalpolitik, die Verbreiterung des Ulmenwegs auf 4,50 Meter abzulehnen und die vom Straßenverkehrsamt aufgebrachte Trennlinie entfernen zu lassen (somit als gemeinsamen Fuß- und Radweg zu widmen).
Denn die vorgesehene Verbreiterung täuscht bei gleichzeitiger Beibehaltung der Trennlinie lediglich Sicherheit vor. Jeder Verkehrsteilnehmer pocht trotzdem auf sein Recht und die geforderte gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Radlern und Fußgängern bleibe auf der Strecke.
Auch mit Blick auf die heikle Haushaltslage sei es sinnvoller, das Geld andernorts zu investieren, denn die beschlossene Verbreiterung (zwischen Karlsteg und Talblick) würde nach aktuellen Berechnungen 71 000 Euro kosten.

Noch nicht entschieden ist bisher über die leidige Linie. Die Stadt will vor jeglicher Form von Beschluss abwarten, wie das Verwaltungsgericht in Ansbach entscheidet. Dort ist nämlich eine Klage in Sachen Trennlinie anhängig.

...Artikel der Fürther-Nachrichten vom 06.07.2009
...Artikel der Fürther-Nachrichten vom 19.09.2009

Ulmenweg

Ulmenweg unter der Lupe

(05.03.2009): Mit dem geteilten Fuß- und Radweg zwischen Karlsteg und Ludwigbrücke hatte sich jetzt auch die Regierung von Mittelfranken (als kommunale Aufsichtsbehörde) befasst und kritisch geäussert.
Für getrennte Wege hatte sich der Seniorenrat stark gemacht. Allerdings wurde durch die Teilung der Radstreifen viel zu schmal. Leider hat die Mehrheit des Verkehrsausschusses an einer allen Vorgaben widersprechenden Gestaltung festgehalten, obwohl auch Polizei und Strassenverkehrsbehörde erhebliche Bedenken angemeldet hatten.

Anfang März kam jetzt in der Verkehrsausschuss-Sitzung die Anregung, den separaten Radweg um mindestens 50 cm zu verbreitern, damit er den Vorschriften entspricht. Die Verwaltung soll nun nach einer Problemlösungen suchen.

...Link zu den Fürther-Nachrichten

AmFriedhofsteg AmFriedhofsteg

Freud und Leid ...

sind wie so oft nah beieinander. Der vielbefahrene Regnitztalweg wird schon seit langem von Baustellen heimgesucht. Eine der letzten Aktion war die Errichtung eines landwirtschaftlichen Silos in Stadeln nahe Fischerberg, unmittelbar am Radweg. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird der Radweg neu geführt und eine Gefahrenstelle, auf die die AG Fahrradstadt Fürth immerwieder hingewiesen hat, beseitigt. An dieser Stelle führte der bisherige Weg in zwei rechtwinkligen und unübersichtlichen Abzweigungen mit größerem Gefälle/Steigung um ein Grundstück herum. Die neue Wegführung wird unterhalb des Silos schräg in den „alten“ Weg einmünden.
Die größte Überraschung war allerdings eine groß angelegte Umleitungsausschilderung extra für Radler – zugegebenermaßen mit einigen Ungereimtheiten, aber ohne „Radfahrer absteigen“! Dass dabei auch noch Warnmarkierungen, die den Kfz-Verkehr auf querende Radfahrer am Fischerberg warnen, angebracht wurden, muss auch lobend erwähnt werden.


AmFriedhofsteg AmFriedhofsteg

Radlust in Fürth

Dass die Hälfte aller Autofahrten unter 5 km lang, und 1/3 aller Fahrten sogar unter 2 km sind, ist genauso bemerkenswert wie auch seit langem bekannt. Den Radverkehrsanteil zu verdoppeln und im Stadtverkehr mindestens die Hälfte aller Autofahrten zu ersetzen hat sich Prof. Monheim von der Uni Trier mit seinen Studenten zum Ziel gesetzt.

Dafür haben sie die Ausstellung „RadLust" konzipiert, die vom 6. bis 22. September im Fürther Rathaushof zu sehen war. Wer die Ausstellung verpasst hat, kann sich Informationen natürlich über das Internet besorgen unter http://www.radlust.info/index.html .


AmFriedhofsteg

Schmalspur-Denken

Die Stadträte im Fürther Verkehrsausschusses haben am 9.Juni den Beschluss zur Abmarkierung des Ulmenweges und des Weges zum Friedhofsteg als getrennter Geh-/Radweg (statt gemeinsamer Weg wie bisher) trotz unseres Einwandes und dem Bedenken der Verwaltung mehrheitlich bestätigt. Nur Harald Riedel (Bündnis 90/Die Grünen) und der Vertreter der Linken stimmten dagegen, CSU und SPD einstimmig für Abtrennung (Es wurde zudem von einem Stadtrat der Vorschlag eingebracht den Ulmweg als Fußweg Radfahrer frei zu kennzeichnen, denn dann müssten die Radfahrer ja Schritttempo fahren).

Es konnte aber nicht schnell genug Klage gegen die Abmarkierung eingereicht werden, mit aufschiebender Wirkung um den Vollzug ausser Kraft zu setzen.
Jetzt ist die Markierung also tatsächlich ausgeführt worden. Das Ergebnis ist schlicht als verkehrsgefährdend zu bezeichnen und missachtet jeglichen Stand der Radverkehrsplanung des Jahres 2008. Am Friedhofsteg ist der Zweirichtungs-Radweg teiweise nur 1,25 m breit, selbst für einen Ein-Richtungsweg schon zuwenig. Die Mindestbreite von 2,00 Meter wird NIRGENS erreicht (Lediglich im bisher schon existenten Abschnitt und baulich getrennten Bereich unter der Ludwigsbrücke sind 2,20 Meter vorhanden).


Wegweiser

Wo geht's lang ?

Nicht mehr orientierungslos:
Endlich gibt es auch in Fürth bessere Wegweiser. Groß genug und damit auch unübersehbar. Mit Entfernungsangaben und den Piktogrammen der wichtigen Radrouten. Vollständig sind sie noch nicht, aber schon an vielen Stellen zu finden.
Wohin geht es in Sachen fahrradfreundliche Verkehrsplanung? Nach den Kommunalwahlen vom 2. März in Stadt und Landkreis gibt es auch neue Zusammensetzungen und neue Gesichter. Und hoffentlich auch neuen Schub.

Irrwege nicht ausgeschlossen:
Der Verkehrsausschuss hat sich im Januar, auf Antrag des Seniorenrates, mit dem Ulmenweg und der Fortführung bis zum Friedhof befasst. Beschlossen wurde dabei eine Trennung durch Markierung vom Friedhofssteg bis zur Ludwigsbrücke (diese wurde auf unseren Wunsch hin letztes Jahr erst entfernt) und von der Ludwigsbrücke bis zum Karlssteg (Ulmenweg). Da der Radweg im Zweirichtungsverkehr laut StVO eine Mindestbreite haben muss, wird der Radweg im Abschnitt des Ulmenwegs vermutlich breiter als der Fußweg, was aber im Ausschuss wohl niemandem klar war. Dabei ist es völlig ausgeschlossen, dass allein ein Trennstrich die Situation befriedet - man stelle sich vor, ein Fußweg mit 1,38 m Breite! Selbst bei einer Trennung in der Mitte sind Konflikte vorprogrammiert.
Unter der Ludwigbrücke hat man Geh- und Radweg baulich getrennt. Das ist die sinnvolle Alternative. Freilich ist auch hier der Radweg sehr schmal geraten. Wir haben uns für eine Neuberatung und für die vorläufige Aussetzung der Neumarkierung eingesetzt.


Ulmenweg Badsteg

Neue Radwege im Talgrund

Sehr erfreulich:
Vom 24.-26.August feierte Fürth seine neue Uferpromenade. Die Flaniermeile an der Rednitz ist also fertig und mit ihr auch ein neues Stück Radweg.
An deren Ende ist nun auch auch aus dem häßlichen Badsteg-Provisorium eine richtig elegante Brücke geworden. Flussaufwärts soll in den nächsten Jahren eine durchgängige Route bis nach Schwabach entstehen.

Aus Sicht des Radverkehrs enttäuschend:
Ebenfalls freigegeben ist der ausgebaute Radweg am Ulmenweg zwischen Karlsteg und Ludwigbrücke.
Zwar ist der Weg deutlich breiter geworden, aber durch die (beabsichtigte !) Kurvenführung ist der Weg bei dem hohen Fußgänger- und Radverkehrs-Anteil unübersichtlich geworden und der Sicherheitsgewinn damit dahin. Von der unnötigen Rutsch- und Sturzgefahr im Winter bei Laub, Eis oder Schnee ganz abgesehen. Nötig bleibt hier weiterhin eine bauliche Trennung von Geh- und Radweg.


Zenntalradweg

Zenntalradweg ein Schandfleck mit Schlaglöchern und Schotter

In diesem Zustand befindet sich der von Radfahrern vielbefahrene Abschnitt vor Fürth zwischen Kreppendorf und Ritzmannshof nun schon seit Jahren. Nicht nur der ADFC - der für die Interessen umweltbewusster Radfahrer eintritt -, sondern auch engagierte Bürger bemängeln diese Situation gegenüber den Wege-Verantwortlichen. Zuständig für die nur 3 km lange Strecke sind zu 2/3 die Gemeinden Veitsbronn und zu 1/3 Obermichelbach, von deren Seite bisher nichts getan wird. Das derzeite Erscheinungsbild ist vor allem nach Regenschauern katastrophal, weil da durch die vielen Schlaglöcher kleine Seenlandschaft entstehen und die Ausschwemmungen von den angrenzenden Äckern hinterher eine gefährliche Sandpiste bilden.

Zum Überfluss ist dieser wirklich naturnahe Flurweg an der Zenn sogar eine offizielle Ortsverbindungsstraße, auf der auch - trotz Wasserschutzgebiet! -Kfz-Verkehr zugelassen ist. Eine bauliche Verbesserung würde also auch zu mehr motorisiertem Verkehr führen, was auf keinen Fall passieren darf.

Tatsächlich tut sich nun etwas: Die Gemeinden Obermichelbach und Veitsbronn haben sich auf eine Umwidmung verständigt. An der schlechten Oberfläche ändert das zunächst aber noch nichts ... .


Rostiges und Goldenes Ritzel

Mitmach-Aktion des ADFC Fürth:
Verleihung des Goldenen und Rostigen Ritzels 2004 an die Stadt Fürth

Der ADFC hat der Stadt Fürth 2004 die Preise "Goldenes Ritzel" und "Rostiges Ritzel" übergeben. Sie hängen jetzt im Rathaus.

Die Stadt Fürth war in 2004 in Bezug auf den Radverkehr nicht untätig. Sie hat in verschiedener Hinsicht Präsenz gezeigt, jedoch leider nicht immer nur zum Wohle des Radfahrers. Aus diesem Grunde überreichte der ADFC an die Stadt Fürth folgende Preise als Motivationsschub für die Zukunft. Das „Rostige Ritzel“ für die „negativste Maßnahme“ und das „Goldene Ritzel“ für die „positivste Maßnahme“ der Stadt im Bereich Radverkehr. Unsere Bitte an alle Mitglieder, Radfahrer, Unterstützer und Fahrrad-Interessierten in und um Fürth war dabei: "Schreiben Sie uns, welche (Bau-)Maßnahmen der Stadt Fürth nach Ihrer persönlichen Meinung die beiden Preise verdient hat. Sicherlich fällt Ihnen dazu aus Ihrer alltäglichen Erfahrung genügend ein." Unter allen Einsendern verlosten wir 11 Exemplare des ADFC-Ratgeber-Buches „Recht für Radfahrer“, von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Kettler, Kiel. Einsendeschluss war der 20.Oktober 2004. Der Rechtsweg war natürlich ausgeschlossen.

Und hier geht es zum "Ergebnis" (mit Bildern).


Kommunikation_macht_Verkehr_sicherer

Spaß am Leben, rauf aufs Rad!

Viele Menschen fahren nicht Fahrrad, weil sie glauben, Radfahren sei heute viel zu gefährlich.
Eine in Österreich durchgeführte Studie kommt nach einer Umfrage zu folgendem Ergebnis:

etwa 40% der Befragten waren der Meinung, Radfahren sei gefährlich,
aber nur 1% der Befragten fanden, dass Autofahren gefährlich sei.

Die Tatsachen zum Vergleich:
Je Milliarde durchgeführter Fahrten starben

beim Radfahren "nur" 46 Personen,
beim Autofahren jedoch 181 Personen.

Dies zeigt, dass die eigenen Vorstellungen von den Gefahren im Straßenverkehr nicht unbedingt  mit der Realität übereinstimmen.
Es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit von Kraftfahrzeugen  innerhalb geschlossener Ortschaften, aber auch die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern,  in dem Maße abnimmt, in dem der Anteil von Radfahrern im gesamten Straßenverkehr zunimmt.

Das bedeutet:
Wo viel Fahrrad gefahren wird, fährt der einzelne Radfahrer viel sicherer!

Deshalb:
Machen Sie mit: Spaß am Leben, rauf aufs Rad!