Infos und Berichte aus der (Metropol-)Region Nürnberg

Ansbach ...... Amberg ...... Bamberg ...... Bayreuth ...... Erlangen ...... Forchheim ...... Fürth ......

Kitzingen ...... Neumarkt ...... Nürnberg, Nürnberger Land, Schwabach, Roth ......

Doppelstockwagen

Ohne Doppelstockwagen

[Juli 2012] Zukünftig keine Doppelstockwagen mehr Richtung Bamberg. Noch fährt die Bahn den Franken-Thüringen-Express als Ersatzkonzept. Denn auch hier fehlt der gleiche Fahrzeugtyp, der mittlerweile fast komplett bei der S-Bahn läuft: der Talent2. Das bedeutet aber auch den Wegfall der beliebten und für Fahrräder praktischen Doppelstockwaggons.

... ein alternatives Fahrplankonzept mit Ersatzfahrzeugen
... vorerst weiterhin Doppelstock-Züge
... das neue umfangreichere Fahrplankonzept
... zum Franken-Thüringen-Express
S-Bahn-Netz

Das neue S-Bahn-Netz III - Ausschlusszeit

[August 2011] Seit Juni besteht die Bahn auf die Ausschlußzeiten im S-Bahn-Verkehr. Selbst dort, wo noch ersatzweise alte Regionalbahn-Züge mit Mehrzweckabteilen im Einsatz sind (Ansbach, Neumarkt), werden Kunden mit Fahrrad nun vor die Türe gesetzt.
Dabei spiel es keine Rolle, ob der Zug nun voll oder leer durch die Gegend fährt.

In Zukunft soll es auch keine Unterscheidung zwischen den S-Bahnlinien mit unterschiedlichen eingesetzten Wagen geben, obwohl die neuen Züge extra Mehrzweckabteile erhalten. Bei der Sanierung der älteren S-Bahn-Züge hat sich die Bahn die Einrichtung von Mehrzweckabteilen gleich ganz gespart. Damit wird auch Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrern und Reisenden mit viel Gepäck das Mitfahren erschwert.

Die Bahn sieht hier die Pünktlichkeit der Züge gefährdet. Das ist nicht nachvollziehbar, denn der Einstieg in die S-Bahnen geht jetzt schon viel leichter und schneller:

  • - die Bahnsteige sind erhöht worden ...
  • - es gibt einen niveaugleichen Einstieg in den Zug ...
  • - es sind pro S-Bahn-Wagen drei (statt zwei bei den alten Zügen) Schwenk-Türen vorhanden ...

Aus Sicht des ADFC sind Ausschlußzeiten völlig inakzeptabel. Und auch unnötig, denn im VGN gilt:
"Grundsätzlich können Fahrräder in allen Verkehrsmitteln mitgenommen werden."
Und weiter:
"Die Ausschlusszeit an Werktagen montags bis freitags zwischen 6 und 8 Uhr sowie zwischen 15 und 18.30 Uhr gilt nur in den Zügen und S-Bahnen der DB."
(Stand 13.07.2011)

Selbst die U-Bahn in Nürnberg/Fürth kennt also keine Ausschlußzeit. Und die Busse und Straßenbahnen ebenfalls nicht. Denn dort gilt wie sonst auch:
"Insbesondere in Zeiten mit starken Fahrgastaufkommen (z. B. Berufs- und Schülerverkehr, Ladenschluss und Großveranstaltungen) kann nicht mit der Mitnahme gerechnet werden."

S-Bahn-Netz

Das neue S-Bahn-Netz II

[Mai 2011] Seit Fahrplanwechsel am 12.Dezember hat die Region nun ein deutlich erweitertes Netz an S-Bahn-Linien. Noch immer sind aber die alten Züge unterwegs. Die Bahn hat bisher, wohl in Annahme baldiger Auslieferung der neuen Züge mit Mehrzweckabteil, auf die üblichen Ausschlußzeiten verzichtet. Erkennbar sowohl bei den Aushang-Fahrplänen als auch im Internet.

Mittlerweile scheint die Bahn aber nicht mehr davon auszugehen, dass die neuen Züge in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen. Sie rudert auf die alte Lösung zurück und scheut den Aufwand der Anpassung ihrer Medien nicht mehr: Die erneuerten Aushänge weisen wieder auf die Ausschlußzeit hin und auch die elektronische Fahrplanauskunft soll darauf angepasst werden. Spätestens ab 1. Juli soll das umgesetzt sein.

Also: Schlechte Zeiten für Fahrgäste der S-Bahn-Stationen, an denen keine anderen Züge halten. Natürlich ist eine Fahrradmitnahme im Berufsverkehr in Hauptverkehrsrichtung ohne richtige Mehrzweckabteile schon jetzt kaum möglich. Aber in den Radgebieten des Netzes und erst recht in stadtauswärts-gerichtetem Verkehr darf spätestens ab Juli trotz Platz kein Rad mitgenommen werden. Damit haben sich die Verhältnisse durch die Umstellung von Regionalzügen auf die S-Bahn, wie befürchtet, tatsächlich verschlechtert.

S-Bahn

Das neue S-Bahn-Netz

[Jan.2011] Seit Fahrplanwechsel am 12.Dezember hat die Region nun ein deutlich erweitertes Netz an S-Bahn-Linien. So richtig fertig ist es noch nicht. Die falschen Züge sind unterwegs, es mangelt an Pünktlichkeit und manche Haltepunkte sind nur halb oder gar überhaupt nicht fertig.

Wie stellt sich die Situation nun für Rad&Bahn-Kunden dar?
Trotz dieses halbfertigen S-Bahn-Systems gibt es doch schon deutliche Verbesserungen:

  • - Höhere Bahnsteige
  • - Geringere Einstiegshöhe
  • - Mehr Züge
  • - Neue Haltepunkte
  • - Durchgehende Linien
  • - Fahrradmitnahme in der S-Bahn ohne Ausschlußzeit

VGN-Gebiet erweitert sich nach Bamberg und Bayreuth

[Dez.2009] Nach über 10 Jahren erfolgt wieder eine stattliche Erweiterung des VGN-Gebietes. Ab 1.Januar 2010 werden die Regionen um Bamberg und Bayreuth dazugehören. Das günstige Tages-Ticket-Plus (für 14,70 Euro), das Samstag und Sonntag für bis zu zwei Erwachsene und ihre Räder gilt, erschließt dann interessante neue Radlgebiete.
Im Bereich Bamberg wird man per Zug beispielsweise Oberhaid oder Ebern erreichen und so neben dem Maintal auch einen Ausflug in die Haßberge unternehmen können.
Im Bereich Bayreuth kann man über die Wagnerstadt hinaus bis Weidenberg oder Ramsenthal fahren, Richtung Oberpfalz ist ausser Kirchenlaibach noch der Bahnhof Haidenaab-Göppmannsbühl im VGN mit "drin".

Und wer keine Lust hat, allein auf Erkundungsreise zu gehen, kann sich auch durch die Tourenprogramme des ADFC in Bamberg und Bayreuth "mitreissen" lassen. Probieren Sie's aus!

... zur Webseite des VGN

Rücksichtslose Bahn

[01.07.2009] Dass es im Rahmen des S-Bahnbaus mit erheblichen Behinderungen und Einschränkungen zu rechnen ist, ist nicht neu. In der Hoffnung auf nachfolgend bessere Verhältnisse läßt sich ja Einiges ertragen. Dazu gehören auch die Totalsperrungen von Streckenabschnitten. Die Bahn verkürzt die Bauzeit und spart Kosten, wenn sie ungestört vom Zugverkehr arbeiten kann.
Betroffen davon ist immer wieder einmal die Verbindung zwischen Nürnberg und Fürth. Nun könnten die Züge ja auch über die Ringbahn ausweichen. Aber da ja auch die U-Bahn als Ausweichmöglichkeit existiert, will man es mal zähneknirschend akzeptieren. Und Fahrräder werden dort ja mitgenommen.

Richtig dick kommt es aber während der bayerischen Ferienzeit. Die Totalsperrung des Streckenabschnittes von Forchheim nach Bamberg wird mit Bussen als Schienenersatzverkehr überbrückt. Und ursprünglich sollten hier überhaupt keine Räder transportiert werden. Jetzt fährt alle zwei Stunden ein LKW, der aber Unterwegsbahnhöfe links liegen läßt und auch nur 20 Räder transportieren kann.
Das ist schlicht eine Unverschämtheit der Bahn. Da spart sie eh schon mit der Komplettsperrung Kosten ein, und dann wird man als Fahrgast mit Fahrrad behandelt wie ein Aussätziger. Und das, obwohl der OVF als Tochterunternehmen der BahnAG ja recht gut weiss, wie Rad und Bus zusammengeht. Es fehlt also nicht am Können, sondern am Wollen.

Die engagierte Arbeit des ADFC und die enge Zusammenarbeit mit der BEG lassen hoffen, dass es hier kurzfristig zu Nachbesserungen kommen wird. Trotz aller Gespräche scheint es in letzter Zeit nur darum zu gehen, noch Schlimmeres zu verhindern. Wünschenswert wäre dagegen eine Bahn-Politik, die den Fahrgast eben als GAST entsprechent gastfreundlich behandelt. In anderen Ländern gehts ja auch ...

Für Fahrgäste aus Fürth bwz Nürnberg bleibt als Ausweichroute die Verbindung über Mainfranken. Beispielhaft ohne Gewähr:

  • Zur "ungeraden Stunde" beispielsweise Fürth ab mit Express um 9:13 über Rottendorf (eine Station vor Würzburg) an 10:10 - 10:15 ab mit Regionalbahn nach Bamberg an 11:23
  • Zur "geraden Stunde" beispielsweise Fürth ab mit Express um 10:13 über Würzburg (mit Umsteigen am gleichen Bahnsteig), an 11:19 - 11:36 ab mit Express nach Bamberg an 12:34

  • In Gegenrichtung gibt es ein ähnliches Angebot. Die ebenfalls mögliche Alternative über Bayreuth ist wegen der geringen Fahrradmitnahme-Kapazitäten auf dieser Strecke nicht empfehlenswert.

    Weitere Informationen unter:
    ... http://reiseauskunft.bahn.de
    ... http://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/mitnahme/bahn_und_fahrrad.shtml

    Innenminister Joachim Hermann und ADFC-Landesvorsitzender Hans-Dieter Berg mit dem vom ADFC für das Dienstrad des Ministers überreichten Schild 'Motore ecologico'

    Potentiale des Radverkehrs besser nutzen

    [03.06.2009] Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel mit Zukunft. Dies in der gesellschaftlichen Wahrnehmung zu verankern und eine entsprechende politische Förderung zu erreichen, sind wichtige Ziele des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Sein Landesverband Bayern fordert in seinem Leitbild eine neue Fahrradkultur in Bayern. Dessen grundsätzliche Unterstützung durch Innenminister Joachim Herrmann verspürt der ADFC als politischen Rückenwind auf dem Weg zu ihrer Verwirklichung ...
    ... Potentiale des Radverkehrs (Presseinformation Landesverband Bayern)

    Bundesrat beschließt Novelle der StVO
    [05.04.2009] Der Bundesrat hat am Freitag eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) beschlossen. Sie soll zum 01. September 2009 in Kraft treten. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt diesen Beschluss. „Die neue Verordnung ist ein Schritt in die richtige Richtung, den Radverkehr zu stärken und sicherer zu machen", sagt ADFC-Bundesvorsitzender Karsten Hübener. ...

    Klappsitze nur auf einer Seite Gräfenberg-Bahn

    Halbe Sachen mit neuen Triebwagen?

    (16.04.2009) Diese Frage stellt sich bei den neuen Triebwagen, die unter anderem auch auf den Strecken Fürth-Cadolzburg und Fürth-Markt Erlbach (Zenngrund) verkehren. Einen besonders geglückten Start haben sie eh nicht hingelegt, wie die Nürnberger Nachrichten in einer Artikel-Serie beschrieben haben (... mehr).

    Denn auch für die Fahrradmitnahme siehts nicht toll aus. Das übliche Mehrzweckabteil ist nämlich nur ein Halbes. Und realistisch gesehen nicht mal die Hälfte wert. Die praktischen Klappsitze nur auf einer Seite, während gegenüber die normale Sitzreihe montiert ist. Damit ist nicht nur der Platz theoretisch halbiert. Auch beim Rangieren mit den Rädern wirds enger, vom Drehen ganz zu schweigen.

    ... regionale Infos des KV Nürnberg
    ... landestypische Infos des ADFC-Bayern
    ... Infos des ADFC zu Rad & Bahn in Deutschland
    ... Infos des Fahrgastverbandes ProBahn e.V.

    Radtouren in der Region Nürnberg

    In der Region Nürnberg, von Kitzingen bis Pegnitz, von Forchheim bis hinter Treuchtlingen, bieten die ADFC-Kreisverbände mit Ihren Tourenprogrammen wieder ein reichhaltiges Angebot für alle Interessengruppen.
    Eine eigene Übersicht zeigt dieses Angebot. Bei Feierabendtouren gehts rund um die Heimatstadt, auf Tagestouren nicht nur ins Umland und bei Mehrtagesfahrten auch mal weiter weg.

    Fast grenzenloses Freizeit-Vergnügen bietet dabei das verbund-weite TagesTicketPlus zum Preis von nur 14,20 €. Damit können beispielsweise zwei Erwachsene mit zwei Fahrräder im gesamten VGN-Bereich auf Tour gehen.
    Besonders attraktiv: Der Wochenendbonus : Am Samstag gekauft, ist der Sonntag mit drin!

    Weitere Infos unter www.vgn.de !

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    Fahrräder - Technik - Touristik (Messe-Bericht des ADFC Nürnberg)

    (04.03.2009) ADFC auf der Fahrradmesse rad09
    Die Messe der regionalen Fahrradhändler war erneut ein voller Erfolg. Rund 4000 Besucher strömten am 28.02. und 01.03. in die Stadthalle Fürth, um sich über aktuelle Fahrradtechnik, Zubehör und Bekleidung zu informieren.

    Seit nunmehr sieben Jahren gehört die zur Urlaubsplanung eingerichtete Radreise-Infobörse fest zu den Aktivitäten des Nürnberger ADFC, drei davon im Rahmen der Fürther Fahrradmesse.

    Nach zwei anstrengenden Tagen können wir erneut sagen: Es hat sich gelohnt! Wir haben etlichen Besuchern das Radfahren wieder ein Stück näher gebracht und nicht zuletzt mit unserem kompetenten Auftreten auch 35 neue Mitglieder für den ADFC geworben. Ein herzlicher Dank an die insgesamt 50 Helfer und eine herzliche Einladung an alle, die die rad09 verpasst haben. Der Folgetermin für die rad10 darf bereits vorgemerkt werden: 27. + 28. Februar 2010.
    Die Nürnberger Nachrichten haben auch ein Kurzvideo gedreht.

    Ein ausführlicher Messebericht findet sich auf den Seiten des ADFC Nürnberg.

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    Radfahren hat immer Konjunktur: Auf der rad09 mit "Radreisen 2009"

    (02.01.2009): Renn-, Falt-, Ein- oder Liegerad, Mountainbike oder Elektroantrieb: Die ganze Welt des Radfahrens können Sie wieder erleben auf der rad09 in der Stadthalle Fürth. Informieren Sie sich über Räder und passendes Zubehör für jedes Alter, jedes Wetter und jeden Zweck. Erkunden Sie Neuheiten in Technik, Ergonomie und Ausstattung, und schließlich: Probieren Sie alles gleich selbst aus und entdecken Sie Ihr Lieblingsrad!

    Radreisen sind beliebter denn je. Tipps, Vorträge und jede Menge Informationsmaterial für den Ausflug zwischendurch wie für die große Radreise hält der ADFC Kreisverband Nürnberg und Umgebung e.V. auf seinem großen Infomarkt "Radreisen 2009" bereit.

    Wann? Am 28.02. und 01.03.2009 jeweils von 10 bis 18 Uhr
    Wo? In der Stadthalle Fürth - Rosenstr. 50, 90762 Fürth (U-Bahn und Parkplätze in der Nähe)
    Kostet? 4 Euro, freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre in Begleitung der Eltern.

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    Fahrrad-Messe rad08 (Messe-Bericht des ADFC Nürnberg)

    Erfolgreiche „Radreisen 2008“:
    Unsere Veranstaltung am 9. und 10. Februar im Rahmen der Fahrradmesse „rad08“ in der Fürther Stadthalle war wieder ein voller Erfolg. 3800 Besucher kamen aus der Metropolregion Nürnberg, um sich auf 3000 qm bei ca. 45 Ausstellern umzusehen.
    Dabei deckte der ADFC Nürnberg und Umgebung den großen Bereich Tourismus ab. Wir boten kostenlose Prospekte von Tourismusverbänden und Radreiseanbietern aus ganz Europa an, nach Gebieten und Ländern sortiert. Am Infostand, der mit mindestens vier Aktiven besetzt war, verkauften wir Radreiseführer und Karten deutschlandweit und informierten über das Fahrradreisen, sowie ADFC-Angebote.

    Gut besuchte Vorträge:
    An drei Beratungsplätzen veranschaulichten unsere Experten der Arbeitsgruppe Fahrradnavigation die Handhabung der GPSGeräte, als auch das dazugehörige Kartenmaterial an Laptops. Die acht Lichtbildvorträge über Radreisen, zwei Vorträge über das Bepacken von Reiserädern und zwei Vorträge über die Fahrradnavigation mit GPS-Geräten waren ebenfalls sehr gut besucht.

    Wir konnten 47 Neumitglieder (23 Adressen vor allem für Nürnberg und Fürth) gewinnen.
    Ca. 45 ehrenamtliche Aktive waren mehr oder weniger beim Auf- und Abbau und während der Messe tätig. Das gemeinsame „anpacken“ und Erfolg haben uns Spaß gemacht und in unserer Arbeit für den ADFC bestärkt. Wer bei der nächsten Messe (28.2. / 1.3.2009) mithelfen möchte, ist herzlich dazu eingeladen! Gerne nehme ich auch sofort Anmeldungen entgegen und merke sie mir vor.

    Weitere Fotos sind zu finden unter http://www.adfc-nuernberg.de/veranstaltungen/index.htm.